Ein bisschen Schnee und nasskaltes Wetter gehört zu einem richtigen Futsalspiel dazu, dann schätzt man es nämlich umso mehr, wenn man in die Halle darf. Fribourg zeigt sich in idyllischem Weiss, die Spieler von Olympique Basel und Mobulu fokussieren sich aber natürlich hauptsächlich auf die heutige Begegnung der 1. Liga regional. Der eine oder andere Second League-Spieler ist mit von der Partie, die von Beginn weg munter und intensiv geführt wird. Dies liegt in erster Linie an den Bernern, die ein hohes Pressing betreiben und OB damit konstant unter Druck setzen. Die Basler halten derweil leidenschaftlich dagegen und verteidigen mit hoher Disziplin. Von den fünf Gegentreffern der ersten Halbzeit erscheinen deren drei nicht zwingend, resultierend nämlich aus Schüssen aus der zweiten Reihe oder aus spitzem Winkel. Auf der anderen Seite vergibt Olympique die eine oder andere Gelegenheit, das Resultat etwas ausgeglichener zu gestalten. In der zweiten Halbzeit lässt es Mobulu etwas ruhiger angehen, worauf auch OB vermehrt zu Offensivszenen kommt. Lange steht es 0:6, bevor in der Schlussphase doch noch der verdiente Ehrentreffer fällt. Dass Bern in der Folge noch drei weitere Treffer erzielt, verzerrt das Resultat zu Ungunsten der Basler, die insgesamt keine schlechte Leistung abliefern. Hervorzuheben gilt es, dass Olympique auch nach sechs Meisterschaftsspielen keinen einzigen Strafpunkt aufweist, dass man also noch keine Karte erhalten hat. Trotz vieler zum Teil hohen Niederlagen fair aufzutreten, sollte zwar eigentlich selbstverständlich sein, ist aber in einer Sportart, in der oft rüpelhafte Umgangsformen vorherrschen, leider eher die Ausnahme.