22. Dezember 2025Second League: Olympique Basel - Mobulu Futsal Uni Bern 2:2 (1:1)

Möglicherweise hat es sich bis Bern herumgesprochen, dass der aktuell beste Pivot der Liga in Basel auf Torejagd geht. Asier Bandrés Abadia heisst er mit vollem Namen, 24 Jahre jung ist er, vier Tore aus zwei Spielen hat er bislang erzielt. Das sorgt natürlich für Aufsehen, entsprechend setzt Gegner Mobulu heute den schärfsten Terrier, den sie in ihren Reihen haben, auf ihn an, nämlich Elia Wälty, seines Zeichens Ex-Nationalspieler und langjähriger Akteur der Swiss Futsal Premier League. Unser Pivot verlebt keinen geruhsamen Nachmittag in Erlinsbach, er hat einiges auszuhalten, denn sein Gegenspieler setzt alle verbalen und physischen Mittel ein, um ihn zu stoppen. Es ist ein undankbarer Job, den Asier zu verrichten hat, gilt es doch mit dem Rücken zum Tor viele hohe und flache Zuspiele zu verarbeiten, wobei er jeweils nicht nur den Atem seines Gegners spürt, sondern gerne auch mal einen Ellbogen oder ein Knie. Trotzdem begibt er sich unermüdlich dorthin, wo es wehtut, stets ist er anspielbar, versucht sich zu drehen, geht ins eins-gegen-eins, legt die Bälle ab. Ebenso arbeitet er mit grossem Einsatz gegen den Ball, setzt die Gegner schon im Spielaufbau unter Druck, erobert Bälle. Auch von einem Brutalofoul in der Mitte der zweiten Halbzeit, das mit gelb zu mild bestraft wird, lässt er sich nicht aus dem Konzept bringen, weshalb seine heutige Leistung nicht hoch genug einzuschätzen ist, selbst wenn er für einmal nicht trifft. In einem defensiv und taktisch geprägten Spiel kommt er nur zweimal selbst zum Abschluss, in der ersten Halbzeit bringt er den Ball am zweiten Pfosten nicht aufs Tor, in der hektischen Schlussphase kontrolliert er einen hohen Abwurf sehenswert, scheitert mit seinem Volley aber am Torwart, wobei die Schiedsrichter anschliessend auf Stürmerfoul entscheiden. In der Mitte der zweiten Halbzeit legt er überdies mustergültig für Camiel Kroonen auf, der alleine vor dem Torwart knapp verzieht. Es ist dies die beste Basler Torchance des Spiels. Es ist so ein Spiel, in dem du als Spieler mehr Schläge einsteckst als Torschüsse hast, in dem es mehr gelbe Karten gibt als Tore fallen, in dem man nachher davon spricht, die beiden Teams hätten sich mehrheitlich gegenseitig neutralisiert. Olympique überlässt Mobulu das Spieldiktat und konzentriert sich aufs Verteidigen, orchestriert von Fixo Kevin Rengifo, der die ganzen 40 Minuten durchspielt (!), dabei die eigene Platzhälfte selten verlässt, jedoch dennoch beide Basler Tore erzielt. Bern hat zwar viel Ballbesitz, aber kaum zwingende Torchancen. Entsprechend fallen an diesem Tag alle vier Treffer nach Standardsituationen und/oder durch (abgelenkte) Weitschüsse. OB geht früh durch einen Freistoss in Führung, kassiert nach einem Einkick den Ausgleich und nach der Pause nach einem Freistoss das 1:2. Inmitten eines phasenweise kopflosen Anrennens mit fliegendem Torwart kommt OB in der Schlussphase doch noch zum Ausgleich und zu einem vielleicht etwas glückhaften, aber insgesamt nicht unverdienten Unentschieden. -- // -- Word may have spread to Bern that the league's current best pivot is hunting for goals in Basel. His full name is Asier Bandrés Abadia, he is 24 years old and has scored four goals in two games so far. This is naturally causing quite a stir, so today's opponents Mobulu are putting their fiercest terrier on him, namely Elia Wälty, a former national player and long-time player in the Swiss Futsal Premier League. Our pivot is not having a peaceful afternoon in Erlinsbach; he has a lot to endure, as his opponent uses all verbal and physical means to stop him. It is a thankless job that Asier has to do, as he has to process many high and low passes with his back to the goal, feeling not only his opponent's breath, but also the occasional elbow or knee. Nevertheless, he tirelessly puts himself where it hurts, is always available for a pass, tries to turn, goes one-on-one, and lays off the ball. He also works hard against the ball, putting pressure on opponents as they build up play. Even a brutal foul in the middle of the second half, which was punished too leniently with a yellow card, did not throw him off his stride, which is why his performance today cannot be praised highly enough, even if he did not score for once. In a defensive and tactical game, he only had two shots on goal himself. In the first half, he failed to get the ball on target at the far post, and in the hectic final phase, he controlled a high throw-in impressively but failed to beat the goalkeeper with his volley, with the referees subsequently ruling it a striker's foul. In the middle of the second half, he also sets up Camiel Kroonen perfectly, who misses narrowly when alone in front of the goalkeeper. This is Basel's best scoring opportunity of the game. It was one of those games in which you take more hits than you have shots on goal, in which there are more yellow cards than goals, and in which people say afterwards that the two teams mostly neutralized each other. Olympique leaves Mobulu to dictate the game and concentrates on defending, orchestrated by Fixo Kevin Rengifo, who plays the entire 40 minutes (!), rarely leaving his own half, but still scoring both Basel goals. Bern has a lot of possession, but hardly any compelling scoring chances. Accordingly, all four goals on this day come from set pieces and/or (deflected) long-range shots. OB takes an early lead from a free kick, concedes the equalizer after a throw-in, and goes down 1-2 after the break following another free kick. In the midst of a frantic final push with the goalkeeper up front, OB manages to equalize in the closing stages and secure a perhaps somewhat fortunate, but overall deserved draw. Translated with DeepL.com (free version)
